___LoSt In A FrEeZiNg HeLl
Aus der Scheinwelt...

... gerissen und wieder in die Realität geschmissen.



Mein Leben zieht an mir vorbei. Ich lebe jeden Tag dahin, alles zieht wie ein langweiliger Film an mir vorbei. Ich verliere immer mehr den Sinn in der Wirklichkeit. Ich will anscheinendn nicht begreifen, wie die Realität ist. Ich verstecke mich, weil ich Angst habe, mich dem zu stellen, was auf mich zukommen wird.



Übermorgen habe ich meine erste Prüfung. Es ist seltsam... in den nächsten drei Wochen entscheidet sich mein ganzes Leben, oder zumindest die nächsten jahre. Die Abiprüfungen, die ich bestehen muss... dann Mittwoch die Musterung, die wohl härteste aller Prüfungen und jene, die mein Leben entweder verbessern oder zerstören wird. Ich will nicht ein weiteres Jahr hier bleiben, hier in diesem "zu Hause". Ich ertrage es nicht länger, mit jedem Tag wird es schwerer und schwerer. Die Last auf meinem Herzen wird von Tag zu Tag unerträglicher. 142 tage noch, dann bin ich vorrausichtlich weg, dann bin ich endlich frei... sofern nichts dazwischen kommt. Wenn der Bund mich nicht ausmustert, dann ist aus der Traum von 142 Tagen, aus der Traum von früher Wegziehen, aus der Traum von Freiheit...


Geschmissen in die eiskalte Realität. Es wird zunehmend schwerer für mich, den ab und an aufflackernden Gelüsten nach Blut und Schmerz zu widerstehen, der Lust, die liebliche Klinge zu nehmen und die extremen Gefühle zu beenden. Zuneigung, Zorn, Hass, Angst und die immer mehr werdende Aggressionen... ein kleiner Gegenstand der all dies mir zu nehmen im Stande ist. Ein kleiner liebevoller Gegenstand, der mir einen Schmerz bereitet, der den anderen erstickt. Ein liebreizender Schmerz, süßer als jeder Honig der einen auf der Zunge zergehen kann... Ich kämpfe stark damit, in den ausbrechenden Situationen wieder danach zu greifen. Wenn der Hass aufflackert und die Aggression und den Zorn schürt, die Angst um die nächsten Wochen aufkeimt, oder einfach die Gefühle zu den wenigen Menschen, die mir etwas bedeuten, wieder hockommen... All das... klingt es nicht albern? Wegen solcher Dinge sich den Kopf zu zerbrechen, mir das Leben schwer zu machen? Nun... vielleicht ist es das, doch ist es mein Empfinden. Und meine Schwäche, dass ich mit derlei Empfindungen nicht umzugehen vermag...



Die Tatsache... eine Illosion? Eine Tatsache? Oder Illusion? Odr doch eine Tatsache?

Menschen... bestimmte Menschen... wer bin ich für sie? Nicht der, der ich gerne sein würde... will ich den Menschen etwas bedeuten? Vielleicht... will ich jenen Menschen etwas bedeuten? Bestimmt... bedeute ich ihnen etwas? Bestimmt... NICHT. Wieso mache ich mir selbst immer etwas vor? Ich rede mir permanent immer etwas ein. Sie mögen mich, sie tun es nicht... dann tun sies wieder doch und dann wieder nicht... es ist die TATSACHE, dass ich nicht der Mensch für die wenigen bin, der ich gerne sein will... die ILLUSION zu glauben, ich könnte jemals dieser Mensch sein. Was mach ich mir vor, es gibt immer wen anderes im Leben, und ich bin unwichtig... es gibt wichtige im Leben jener als mich, ich bin nur jemand der irgendwie dahergelaufen kommt... ein Unbekannter... ein Niemand... uninteressant... man muss nicht mit mir reden... wieso auch?


Also doch die pure Einsamkeit? Mich letzten Endes doch selbst den vier Menschen verschließen, die Zugang zu etwas haben? Den zweien (oder dreien??), die Gefühle wecken... verstoßen aus meinem Leben, hinfort... denn... ich bin nicht wichtig... Einsamkeit... Zurückgezogenheit... Alleine sein, nur ich selbst... verschlossen das Herz vor jenen... Ist es nicht immer so, dass jene Menschen, die uns nahe stehen, die meiste Macht besitzen, uns z verletzen? Sei es mit kleinen Worten, falsch gewählten Worten, oder auch eben gar keine Worte, nämlich Verschwiegenheit, Stille... In der Einsamkeit etwas suchend... doch was? Was suche ich bei jenen Menschen, die ich NOCH an mich heranlasse? Ich weiß es nicht... es sind andere Menschen in ihre Leben da, andere... und ich? Ich bin nicht da... weder Physisch noch psychisch... ich bin... nicht da, aus dem Bewusstsein, werde schnell wieder aus dem Bewusstsein verdrängt. Ich bin und bleibe eben... einfach nur jemand, der dahergelaufen kommt... und bin eben nicht der Engel... nein... kein Engel... einfach nur jemand dahergelaufenes.....



Der süße Schmerz als Befreiung? Als das was mich am Leben hält? Aber das kann es doch nicht sein... und doch... will ich es wieder spüren, ungeachtet der Konsequenzen... meine hand greift nicht nach dem Handy... ich melde mich nicht jemanden... ich schweige... fresse es wie eh und jeh in mich hinein... ich will sie nicht belasten... eine faule Ausrede? Ich weiß es nicht... ich war nie der Mensch der sich, wenn er Probleme hatte, an andere gewand hatte... vielleicht vertraue ich ihnen auch nicht, ich weiß es um ehrlich zu sein nicht... eigentlich würde ich schon gerne etwas sagen, aber ich will es auch nicht zeigen... meine Schwäche, mich ofenbaren, öffnen... mir kann doch im Endeffekt keiner von ihnen helfen, weil sie nicht da sind... und wenn sie da sind, ist mein Geist zu distanziert... sind sie zu weit weg, ist der Geist offen... sind sie nahe, ist der Geist fern... Zwickmühle... und kein Mittelweg in Sicht... also bleibt mir lediglich der süße Schmerz als Ausweg? Es ist traurig... einfach nur traurig...




Was ist traurig? ...


Dass ich alleine bin...


Aber Du hast doch Menschen die zu dir stehen...


Lasse ich sie bei mir stehen?


Aber sie wollen Dir helfen...


Will ich mir helfen lassen?





Ich bin alleine... immerzu alleine... ich bin ein mesanthropisches Arschloch... und ich bin alleine... ich will Mitleid... jedes Wort dass ich hier schreibe schreit so sehr danach... ich hasse mich >.<


Ich sollte mich meinem Schicksal beugen... und endlich wieder jenes tun, wonach es mich seit Monaten verlangt...



Ein einziger, süßer und befreiender Schmerz....

11.4.10 23:35
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Süße (12.4.10 20:13)
Mein Engel, mein Herz, mein Schatz .... ich weiß nicht was ich im speziellen hierzu sagen soll!
Mein Herz blutet, wenn ich diese Worte der Qual lese. Zu vielen Punkten kennst du meine Ansicht, weswegen ich nicht gedenke sie zu wieder holen. Aber lass mich dich aus dem Irrtum erwecken, dass du alleine wärst. Du BIST nicht alleine, ich werde immer für dich da sein. Ich versuche schon jetzt immer für dich da zu sein, wenn du mich brauchst oder es zulässt. Du weißt, dass du von mir alles bekommen kannst. Mitleid ... oder sonstiges, aber du bist nicht alleine und erst recht niemand dahergelaufenes. Wie wir vorletzte Woche erst bei House hörten: "Du bist der einzige und wahre" Eben jenes bist du für mich ... ob du das akzeptierst oder nicht, aber es gibt keine zweiten, vor allem keine der ist wie du!
Ich habe mir immer fest vorgenommen, dich nicht unter Druck zu setzen, sondern einfach nur für dich da zu sein und die Rolle einzunehmen, die du von mir brauchst. Ich liebe dich ... und diese Gefühle sind keinesfalls eine Illusion, sondern eine Tatsache.
Tu, was du für richtig hältst ... wie sagten wir nicht so schön .... bzw wie glaube ich: Liebe bedeutet bedingungslose Annahme .... Dich nehme ich bedingunslos mit allem an ... das weißt du ....

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen


Home !!READ FIRST!! Lyrics

Tears... ... and ... ... Smiles

Guestbook Contact Archive Abo

Designer Brushes
Gratis bloggen bei
myblog.de