___LoSt In A FrEeZiNg HeLl
Mein Leben...

... ist durchzogen von Trauer und seelischen Leid. Ich sitze auf meinem Bett, habe die Köpfhörer auf den Ohren, höre die eine Melodie... welche vermag die Zeit anzuhalten. Ich starre in den schwarzen Nachthimmel und höre die Melodie... die Geige spielt Töne der Melancholie... 105 Mal sind die Streichtöne der Geige zu hören... welche Assoziation geht in meiner Vorstellung damit einher? So, wie die Seite der Geige gestrichen werden, stelle ich mir vor wie eine Klinge meinen Körper streicht... insgesamt 105 Mal... hin ... und her... und hin... und her... 105 Schnitte, aus denen die Tränen fließen, die einzig am wirksamsten sind, was die Linderung der Trauer und des Schmerzes anbelangt... die Linderung, die schon seit Jahren gesucht und gefunden wird...



Die Klausuren sind vorbei... es war eine hammerharte Woche o.o Mittwoch von der Chemieklausur gleich nach Hause, gegessen und ins Bett gefallen... eine Stunde geschlafen... danach ging es mit dem Kopf wieder... aber es war die Situation, die seltsam war... es war eine Situation von... Schwäche... Schwäche... wegen der man ins Bett gefallen ist... Schwäche, die nicht nur physisch begründet ist... Schwäche, die vor allem psychisch der Fall ... Schwäche... was zeichnet Schwäche aus? Was ist Schwäche? Schwäche ist: Gefühle zeigen, Gefühle haben, sich den Menschen hingeben. Als große Überschrften... Es ist seltsam... sich bewusst zu machen dass man in gewisser Weise schwach ist... Schwach sein bedeutet verletzlich sein.. verletzlich sein bedeutet, dass Menschen in der Lage sind dir Schmerz und Leid zuzufügen... vor allem die Menschen, auf die man sich gefühlsvmäßig einlässt (wieder die Gefühle o.o). Im Grunde die Menschen, die einem am "Wichtisgten" sind, besitzen die Möglichkeit, dich am leichtesten und ehesten niederzustrecken... sei es ungewillt oder gewillt, ob mit Taten oder einfachen, sogar nur kleinen Worten...Es ist diese Schwäche, die ich irgendwie loswerden will... doch... gestaltet sich das immer und immer wieder zunehmend schwieriger...

Wieso nur? Ich will nicht mehr schwach sein... ich will nicht mehr verletzlich sein... ich will keine Schwäche mehr zeigen müssen... ICH WILL VERDAMMT NOCH MAL NICHT MEHR SCHWACH SEIN!!!!! Und doch bin ich gerade in dem Jetzt so verletzlich und empfindlich, wie ich es noch nie gewesen bin...


Es ist seltsam, der Umgang mit Menschen... speziellen Menschen... Fragen über Fragen... wies sollst du mit ihnen umgehen? Wie sollst du sie behandeln? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht... ich weiß nicht, wie ich sie behandeln soll... ich handle oft instinktiv... meine ganze Art beruht auf diesem Instinkt... ich weiß auch nicht, ob dieser Instinkt meine wirkliche Art ist oder die zur Routine gewordene Maske, die seit Jahren auf meiner Seele sitzt... ich weiß es nicht... ich weiß nicht, wer ich bin... ich weiß nicht, was mal aus mir werden soll, psychisch gesehen... ein heiterer, andere belügender Mensch? Oder ein ehrlicher, menschenverachtender Kerl... im Grund ebin ich ja wohl Missanthrop... doch irgendwie auch wieder nicht... ich brauche die Menschen, brauche bestimmte Menschen... und doch... machen sie mir Angst... die Beziehung zu den Menschen macht mir Angst... die Verletzlichkeit, die eine Beziehung zu Menschen mit sich bringt... Ansgt, wieder Leid, Trauer und Schmerzen zu empfinden... obwohl... sind sie nicht eh immer vorhanden?


Ich versuche, die Trauer in irgendeiner Weise zum Ausdruck zu bringen, mich den Menschen bzw. Bestimmten mittzuteilen, was los ist... versuchen zu ergründen, was mich bedrückt, was mir die Kehle zuschnürt, mir den Atem raubt... doch kann ich es nicht... es fällt mir zunehmend schwerer... ich mag ja irgendwo gerne... doch krieg ich es nicht zustande... den Schmerz hinauszuerzählen, ihn zu teilen, ihn nicht mehr in mich hineinzufressen... doch schaff ich es nicht... in meinem Innern habe ich es wohl gewusst... das es so kommen wird... in gewisser Weise.. ich nun hier sitze... mir die Kehle zugeschnürt ist... ich schließe die Augen... und verzerre in gewisser Weise das Gesicht... schmererfüllt... voll Trauer... ich frage mich, wieso ich manchen Menschen Dinge erzähle... ersuche ich doch nur Mitleid? In gewisser Weise... wahrscheinlich... wahrscheinlich... um daraus dann womöglich das zu erhalten, was ich suche... wenn ich es mir so überlege... hasse ich mich selbst dafür... ich bin im Grunde so berechnend... es sind Züge, die ich an mir hasse... ich verabscheue mein Inneres... mich selbst... in gewissem Maße... in gewisser Weise... ich will nicht jemand anderes sein... ich möchte irgendwo... einfach mit mir selbst klar kommen.......



Ich sitze auf meinem Bett... höre die Melodie... die Klänge der Geige.. die Klänge, die die Zeit anhalten... mein Blick geht gen Himmel und betrachtet die unendliche Schwärze, die sich mir offenbart... die Gedanken schweifen bei der Assoziazion... die Klinge liegt griffbereit einen Katzensprung weit entfernt in einer kleinen Kiste, wartet nur darauf ausgepackt zu werden und ihr Werk zu vollenden... der Blick geht gen Himmel, in die Unendlichkeit des schwarzen Nachthimmels... die Melodie erklingt und gibt ihre Töne frei... der Blick geht gen Himmel, die Augen schauen voll Trauer in die unendliche Schwärze... Trauer, die nicht verstanden wird... Trauer, die bleibt, wo sie ist... Trauer, die tief in dem erstarrten Herzen sitzt ... Tränen fließen über die Haut ... Tränen, die glitzern würden in der Sternen Glanz... es sind Tränen, die weiß wie die Reinheit selbst sind... weiße Tränen... die keinen Schmerz lindern, und doch wieder fließen... die einzige Frage die sich dabei jedoch stellt ist:


"Wie lange wird es noch dauern?"

14.3.10 01:09
 


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